Hitzige Rennen auf dem Erftlandring in Kerpen

ADAC Kart Masters: Titelentscheidungen zum Finale vertagt

23.07.2018

Auch der vierte Lauf des ADAC Kart Masters in Kerpen wurde für Fahrer und Teams zu einer Hitzeschlacht.

181 Teilnehmer gingen an den Start und erlebten abwechslungsreiche Rennen mit neuen Siegern. Alle Titelentscheidungen fallen beim Finale Anfang September in Wackersdorf.

Kurz vor dem Saisonende dreht das ADAC Kart Masters nochmals auf und verzeichnete bei der vierten von fünf Veranstaltungen volle Felder. 166 Pilotinnen und Piloten gingen in der überregionalen Rennserie an den Start, dazu kamen noch 15 Youngster aus der ADAC Kart Academy.

Bei hochsommerlichen Temperaturen und kaum einer Chance zur Abkühlungen sorgte der MSC Langenfeld e.V. für einen reibungslosen Ablauf des Rennwochenendes. Der traditionsreiche Erftlandring in Kerpen bot gleichermaßen eine perfekte Kulisse. Gleich in zwei Klassen hätten Titelentscheidungen fallen können, am Ende ließen die Aspiranten aber Federn und verlegten die Meisterfeiern zum Finale im oberpfälzischen Wackersdorf.

Als Sieger kreuzten in den verschiedenen Klassen Maddox Wirtz, Lenny Ried (Bambini), Vincent Andronaco (X30 Junior), Luzi Trefz (X30 Senior), Jakob Bergmeister, Ben Dörr (beide OK Junior), Alexander Tauscher, Luke Füngeling (beide OK), Julian Müller und Daniel Stell (beide KZ2) den Zielstrich. In der ADAC Kart Academy gibt es hingegen bereits einen Doppelchampion. Mit seinem dritten Dreifach-Sieg machte Fabio Rauer (Solberg/KSM Schumacher Racing Team) vorzeitig alles klar und gewinnt sowohl die Gesamtwertung, wie auch die Rookie-Meisterschaft.

Bambini: Positionskämpfe bis zur Zielgeraden

Bereits im Zeittraining und den Heats machten Maddox Wirtz (Bornheim/DS Kartsport) und Lenny Ried (Ehingen/Solgat Motorsport) deutlich, dass sie an diesem Wochenende ein Wörtchen an der Spitze mitreden. Wirtz holte seine erste Pole-Position im ADAC Kart Masters und Ried führte das Klassement nach den Heats an. Im ersten Finale übernahm aber der Bornheimer Wirtz frühzeitig die Spitzenposition und setzte sich vom Feld ab. Auf dem Weg zu seinem Premierensieg im ADAC Kart Masters profitierte er auch von den Kämpfen auf den Verfolgerrängen. Von Platz zwei bis sieben hingen die Nachwuchspiloten sehr eng zusammen und wechselten im Rundentakt die Ränge. Im Ziel setzte sich Ried als Zweiter vor Dalvin Mustafa (Erndtebrück), Luca Inderfurth (Lahr/FS-RL Competition) und Leon Hoffmann (Bönningstedt/DS Kartsport) durch.

Ein Trio bestehend aus Wirtz, Ried und Hoffmann machten den Sieg im zweiten Durchgang unter sich aus. Bis zur letzten Runde führte der Auftaktsieger auch den Lauf an. Doch Ried fand noch eine Chance zum Angriff und holte sich den Sieg. Gemeinsam mit ihm schlüpfte auch Hoffmann durch, der somit Platz zwei nach Hause brachte. Maddox Wirtz sah als dritter die Zielflagge und war am Ende zufrieden mit seinem Wochenende: "Ich bin sehr glücklich mein erstes ADAC Kart Masters Rennen gewonnen zu haben. Ein Doppelsieg wäre natürlich schön gewesen. Zwei Mal auf dem Podium zu stehen, ist aber auch ein toller Erfolg." Eine Aufholjagd legte der Vierte Maxim Rehm (Blaubeuren) hin. Nach einer Spoilerstrafe im ersten Lauf, startet er aus dem Verfolgerfeld. Im Gesamtklassement verteidigte er aber seine Führung. Platz fünf ging an Jannik Julius-Bernhardt (Oberleichtersbach/TB Racing Team).

Meisterschaftsstand Bambini nach 8 von 10 Läufen:
1. Maxim Rehm (160 Punkte)
2. Maddox Wirtz (137 Punkte)
3. Luca Inderfurth (129 Punkte)
4. Lenny Ried (123 Punkte)
5. Tom Kalender (120 Punkte)

X30 Junior: Vincent Andronaco mit weiterem Doppelsieg

Nach seinem Erfolg in Oschersleben war Vincent Andronaco (Wentdorf bei Hamburg/Team Hemkemeyer) auch in Kerpen nicht zu stoppen. Am Samstag reihte er sich nach den Heats noch als zweiter ein und machte dann in den Finals am Sonntag den Sprung an die Spitze. In beiden Wertungsläufen behauptete er sich gegen seine Kontrahenten und übernahm mit seinem zweiten Doppelsieg in Folge die Meisterschaftsführung. "Wirklich rechnen tuen wir noch nicht. In Wackersdorf gilt es wieder Leistung zu bringen, dann klappt es auch mit dem Titel", sagte der Schleswig-Holsteiner am Abend.

Einfach machten es die Gegner dem Leader aber nicht: Im ersten Lauf hingen bis im Ziel sieben Fahrer dicht beisammen. Platz zwei eroberte letztlich der Westheimer Valentino Catalano (ADAC Pfalz e.V.) vor Sam Bollacke (Gronau/FS-RL Competition), Tim Hartelt (Filz/ADAC Mittelrhein e.V.) und Herolind Nuredini (Oststeinbek/HTP Kart Team). Einen sicheren zweiten Rang erkämpfte sich Hartelt im zweiten Finale und landete damit wieder auf dem Siegerpodium. Als dritter komplettierte dieses Bollack vor Nuredini und Catalano.

Meisterschaftsstand X30 Junior nach 8 von 10 Läufen:
1. Vincent Andronaco (186 Punkte)
2. Linus Jansen (155 Punkte)
3. Valentino Catalano (151 Punkte)
4. Claudia Henning (142 Punkte)
5. Tim Hartelt (120 Punkte)

X30 Senior: HTP Kart Team siegt mit Luci Trefz

Das Feld der X30 Senioren war mit 30 Fahrern wieder stark besetzt und es gab bereits am Samstag erste Überraschungen. Gabriel Streimatter (Breisach/TR Motorsport) gewann das Qualifying, schaffte es im Verlauf der Heats aber nicht seine Position zu verteidigen. Am Ende war es Felix Arndt aus Wickede der das Klassement anführte. Sonntag übernahm aber HTP-Schützling Luca Trefz (Wüstenrot) das Zepter.

Im ersten Durchgang lieferte er sich ein tolles Duell mit seinem Teamkollegen Jan Philipp Springob (Olpe) und siegte nach 18 Runden. Die beiden setzten sich deutlich von den Verfolgern Arndt, Streitmatter und Ben Fricke (Arnsberg/RMW Motorsport) ab. Einfacher war der zweite Lauf für Trefz. Diesmal löste er sich direkt von seinen Verfolgern und holte einen klaren Sieg. Unumstritten war auch der zweite Platz von Arndt. Position drei ging an Springob vor Luka-Max Pierschke (Zwingenberg/Team Zinner) und Streitmatter. Im Ziel war HTP-Teamchef Christian Voß durchaus zufrieden mit den Rennen: "Wir haben in beiden Läufen gewonnen und hatten jeweils zwei Fahrer auf dem Podium. In der Meisterschaft liegen mit Jan Philipp und Luci unsere Fahrer deutlich an der Spitze."

Meisterschaftsstand X30 Senior nach 8 von 10 Läufen:
1. Jan Philipp Springob (216 Punkte)
2. Luzi Trefz (177 Punkte)
3. Luka-Max Pierschke (104 Punkte)
4. Felix Wischlitzki (96 Punkte)
5. Gabriel Streitmatter (91 Punkte)

OK Junior: Jakob Bergmeister und Ben Dörr siegen

Der junge Hesse Ben Dörr (Butzbach/TB Racing Team) knüpfte in Kerpen nahtlos an seine Vorstellung aus Oschersleben an. Im Zeittraining fuhr er Bestzeit und verteidigte seinen Spitzenplatz auch in den beiden Vorläufen. Aus der Pole-Position gewann er den Start zum ersten Finale und baute seine Position direkt aus. Doch von hinten stürmte Jakob Bergmeister (Langenfeld/KSM Schumacher Racing Team) nach vorne und erkämpfte sich wenig später bei seinem Heimrennen den ersten Platz. Als dritter und vierter folgten die beiden Gaststarter Enzo Scionti (Zanardi Racing Team) aus den USA und der Hürther Nico Hantke (3G Racing). Starker fünfter wurde ADAC Stiftung Sport-Pilot Pablo Kramer (Hamm-Sieg/FS-RL Competition). Er profitierte von einer Spoilerstrafe für Sebastian Ogaard (Ejstrupholm/TK Racing), der von Platz fünf auf acht zurückfiel.

Nach seinem Auftakterfolg, führte Bergmeister das 34-Mann starke Feld auch im zweite Finale an. Diesmal drehte aber Dörr den Spieß herum und holte sich die Führung zurück. Im Ziel feierte er seinen dritten Sieg und übernahm die Spitze in der Meisterschaft. "Im ersten Rennen hat es nicht ganz gepasst, umso schöner ist es nun zu gewinnen. Drei Siege in vier Rennen ist eine gute Ausbeute, so darf es in Wackersdorf gerne weitergehen", kommentierte der 13-jährige Hesse auf dem Siegerpodium. Großes Pech hatte hingegen Bergmeister, wenige Runden vor Ende rollte er mit einem defekten Kart an die Box. Position zwei übernahm Daniel Gregor (Leinsweiler/Lanari Racing Team) vor Kramer und den Amerikanern Scionti und Joseph Brienza (Ward Racing).

Meisterschaftsstand OK Junior nach 8 von 10 Läufen:
1. Ben Dörr (173 Punkte)
2. Joel Mesch (158 Punkte)
3. Jakob Bergmeister (115 Punkte)
4. Jonas Ried (101 Punkte)
5. Simon Connor Primm (94 Punkte)

OK: Alexander Tauscher weiter auf Titelkurs

Kas Haverkort (Heemserveen/Zanardi Racing Team) aus den Niederlanden war am Samstag in der Kategorie OK nicht zu stoppen. Der amtierende Deutsche Junioren-Kart-Meister zeigte bereits im Qualifying und den Heats seine Vorliebe für die Rennstrecke in Kerpen und gehörte nach zwei Vorlaufsiegen zu den großen Favoriten. Dieser Rolle wurde er auch im ersten Lauf gerecht. Nach anfänglich harten Fights an der Spitze, setzte er sich letztlich ab und siegte ungefährdet. Doch im Anschluss kam der Rückschlag - Haverkort wurde für eine Missachtung der Vorstartregel mit einer Zeitstrafe belegt und war dadurch nur noch Achter. Aber auch bei seinem Siegerben Tim Tröger (Plauen/Mach1 Motorsport) wehrte die Freude nur kurz, eine Spoilerstrafe ließ ihn auf Position vier zurückfallen. Endgültiger Sieger wurde Titelfavorit Alexander Tauscher (Mitterfels/Lanari Racing Team) vor Niels Tröger (Großfriesen/RTG Kartsport) und Luke Füngeling (Vettweiß/Valier Motorsport). Abgeschlossen wurden die Top-Fünf durch Youngster Rico Volz (Schömberg/RS Motorsport).

Das zweite Rennen der OK war bis zum Finale spannend. Im Verlauf der 18 Runden gab es mit Tauscher, Tim Tröger und Füngeling gleich drei Führende. In einem spannenden Endspurt behauptete sich dann Valier Motorsport-Pilot Füngeling gegen die Konkurrenz und siegte. Hinter ihm kämpfte sich Haverkort auf Rang zwei nach vorne. Die beiden Cousins Niels und Tim Tröger folgten als dritter und vierter. Starker Fünftplatzierter wurde Jan David Fusen (Köln/Solgat Motorsport). Aufregung gab es um den Meisterschaftsführenden Alexander Tauscher. Kurz vor dem Ziel schied er durch eine Kollision aus und verpasste es damit bereits in Kerpen für eine Entscheidung zu sorgen. "Das ist nun schade, irgendwie sollte es nicht sein. Ich habe gekämpft und alles gegeben. Nun heißt es in Wackersdorf nochmal anzugreifen und dann den Meisterpokal nach Hause zu holen", sagte der Niederbayer im Ziel.

Meisterschaftsstand OK nach 8 von 10 Läufen:
1. Alexander Tauscher (197 Punkte)
2. Tim Tröger (164 Punkte)
3. Niels Tröger (155 Punkte)
4. Tim Tramnitz (123 Punkte)
5. David Qufaj (76 Punkte)

KZ2: Doppelsieg für Mach1-Kart - Julian Müller führt Meisterschaft an

Auf seiner Heimstrecke war der Kölner Julian Müller (Mach1 Motorsport) in der Getriebeklasse KZ2 während des Zeittrainings und der Vorläufe nicht zu stoppen. Nach einer blitzsauberen Vorstellung startete der als Polesetter in das erste sonntägliche Finale. Die beste Ausgangsposition nutzte Müller dann auch um den Start zu gewinnen, doch im Rennverlauf fiel er teilweise hinter Daniel Stell (Hammelburg/DS Kartsport) und Paul-Tobias Winkler (Babenhausen/Solgat Motorsport) auf Rang drei zurück. Bis zum Fallen der Zielflagge stellte der Mach1-Pilot die Rangordnung aber wieder her und siegte knapp vor seinem Markenkollegen Stell. Winkler folgte auf Position drei vor Tobias Mähler (München/Kartshop Ampfing) und Luka Kamali (Alten-Buseck/TB Racing Team).

Im zweiten Durchgang setzte sich der Zweikampf zwischen Müller und Stell fort. Diesmal hatte letzterer die Nase vorne und baute bis zum Überqueren der Ziellinie seinen Vorsprung auf mehr als eine Sekunde aus. Julian Müller übernahm als zweiter wieder die Führung in der Meisterschaft. Erneut auf Rang drei landete Winkler vor Robert Kindervater (Kleinmachnow) und Luka Kamali. Nach dem großen Erfolg für den deutschen Karthersteller Mach1 war Teamchef Martin Hetschel am Abend mehr als zufrieden: "Wir haben hier ein gutes Wochenende erlebt und unser Produkt sehr gut präsentiert. Jetzt heißt es in Wackersdorf Ruhe zu bewahren und mit Julian die Meisterschaft zu gewinnen."

Meisterschaftsstand KZ2 nach 7 von 10 Läufen:
1. Julian Müller (177 Punkte)
2. Paul-Tobias Winkler (168 Punkte)
3. Daniel Stell (128 Punkte)
4. Luka Kamali (97 Punkte)
5. Ronny Tabakovic (72 Punkte)

Als nächstes wartet auf die Fahrer des ADAC Kart Masters das große Saisonfinale im Prokart Raceland Wackersdorf. Vom 31. August bis 2. September werden dort die letzten Punkte in der überregionalen Rennserie vergeben.

Senioren: Miroslaw Kravchenko und Patrick Degenbeck holen Tagessieg in Bobfingen beim SAKC

Mit insgesamt 20 Fahrern war das Feld der Senioren am stärksten besetzt. Diese teilte sich in die Klassen OK Senior und X30 Senior auf. In der OK-Kategorie schien Daniel Dragon (Ellwangen/TR Motorsport) bereits nach dem Zeittraining als großer Favorit und sorgte später in den Rennen für Aufsehen. Im ersten Durchgang drehte er sich in Führung liegend und kämpfte sich im weiteren Verlauf wieder vom Ende des Feldes zurück an die Spitze. Die Mühen blieben am Ende leider unbelohnt - Untergewicht sorgte zu einem Wertungsausschluss von Dragon. Im zweiten Lauf wiederholte er dann seine Vorstellung vom ersten Auftritt. Diesmal kam der Baden-Württemberger bis auf Platz drei nach vorne. In der Tagesswertung spielte er trotzdem keine Rolle - der Sieg ging an Miroslaw Kravchenko (Krefeld/TR Motorsport). Entscheidend war sein besseres Ergebnis aus dem Zeittraining. Den punktgleich als zweite folgte Nina Ragg (Liptingen/TR Motorsport). Platz drei im Tagesklassement holte sich Mick Kappler (Herbrechtingen).Spannung herrschte auch bei den X30 Senioren. In beiden Rennen gab es auf den Führungsplätzen Verschiebungen. Philipp Heim (Neuenstein) und Felix Wischlitzki (Donauwörth/AK Racing) sahen im ersten Rennen als Spitzenduo die Zielflagge. Die beiden fielen aber im zweiten Durchgang weit zurück und machten damit den Weg frei für Patrick Degenbeck (Neumartk-St.Veit) und Maximilian Dappert (Kleinrinderfeld/TR Motorsport). Mit dem ersten und zweiten Rang im Wertungslauf, sicherte sich das Duo selbige Positionen in der Tageswertung. Als dritter komplettierte Heim das Siegerpodium.Tageswertung Klasse OK Senior:1. Miroslaw Krachenko (45 Punkte)2. Nina Ragg (45 Punkte)3. Mick Kappler (27 Punkte)4. Timo Krischkat (23 Punkte)5. Daniel Dragon (16 Punkte)

-Quelle Motorsport XL-


MIRO im Interview


Schaltkartserie KZ2

Beim WAKC Lauf 2018 in Kerpen auf der Traditionsstrecke, wo zahlreiche Formel 1 Fahrer das "Laufen" lernten.


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Erfolgreiche Veranstaltung

Erster Lauf zur WAKC Meisterschaft 2018

Aufregender WAKC-Start auf dem Erftlandring
Wechselhaftes Wetter für 135 Fahrer in Kerpen

Am vergangenen Wochenende war es nun auch für den Westdeutschen ADAC Kart Cup soweit. Die ADAC-Regionalserie feierte ihren Saisonauftakt auf dem Erftlandring in Kerpen. 135 Fahrerinnen und Fahrer machten sich dazu auf den Weg zur nordrhein-westfälischen Traditionsstrecke und lieferten sich bei teils wechselhaften Bedingungen zu Saisonbeginn packende Fights.

Das Warten hatte für die Pilotinnen und Piloten des Westdeutschen ADAC Kart Cup am zurückliegenden Wochenende endlich ein Ende, in Kerpen begann die neue Rennsaison, organisiert durch den Ortsclub MSC-Langenfeld.  135 Fahrerinnen und Fahrer sorgten für große Teilnehmerfelder und tolle Rennen. Neben dem WAKC, fielen auch wieder die Entscheidungen im ADAC Kart Cup. Nach Ampfing war es für die überregionale Serie das zweite Rennen. Abwechslung brachten zusätzlich die Fahrer des Klassik Kart Cups auf den 1.107 Meter langen Kurs im Rheinland.

Erfolgreiche Fahrer bei 1.GLP

Wunderbarer Auftakt bei bestem Nürburgringwetter, sonnig und angenehm warm. Seitens des MSC Langenfeld waren zwei Fahrzeuge am Start. Jörg Wenzel und Uwe Knipp mit Startnummer 50 auf einem Subaru Impreza erreichten von 162 Startern einen 49.Platz. Kurt und Marcus Bernards mit der Startnummer 77 auf einem Peugeot 206RC180WRC einen guten 20.Platz.

Ein sehr großes Starterfeld mit 162 Teams umrundeten die Nordschleife bei Frühlingshaften Temperaturen von 2-12 Grad/C. 48 Rookies befanden sich in der Wertung. Insgesamt wurden nur 22 Autos nicht gewertet.

Erste Fahrerpaarung für die

GT4 European Series

Martin Kohlhaas: "Mit den beiden Jungs Markus und Hamza haben wir eine perfekte Paarung für die PRO/AM Wertung zusammenstellen können. Ich kenne Markus schon seit Jahren und weiß, dass er ein brandschneller Fahrer ist. Dies hat er unter anderem schon 2014 auf unserem Ferrari 458 bewiesen. Hamza ist ein talentierter Newcomer mit großen Potenzial, welches er bereit in den letzten Jahren auf der Norschleife gezeigt hat. Er setzt die Dinge sehr schnell um. Ich bin zuversichtlich das wir mit diesen beiden eine erfolgreiche Saison erleben werden!''

Markus Lungstrass: "Meine Entscheidung für racing one war schnell getroffen. Ich kennen das Team schon sehr lange und habe bisher nur tolle Erfahrungen mit ihnen gemacht, was die Entscheidung natürlich einfacher machte. Ich vertraue Martin und seinem Team zu hundert Prozent. Was racing one in den vergangenen Jahre erreicht hat ist fantastisch und motiviert mich zusätzlich für die kommende Saison! Die GT4 European Series ist neben der Blancpain aktuell die wichtigste Meisterschaft im GT Sport. Es ist genau der richtige Zeitpunkt einzusteigen. Mit Audi haben wir zudem auch eine perfekte Fahrzeugwahl getroffen. Die Ingolstädter wissen genau wie man Rennautos baut und ihr Kundensport-Programm ist eines der Besten. Ich freue mich wirklich sehr auf die Saison mit Hamza. Er ist ein schneller Fahrer und hat im letzten Jahr einen tollen Job auf der Nordschleife gemacht. Ich werde jeden Moment auf der Strecke und im Fahrzeug genießen. Wir alle sind hoch motiviert und wenn wir einen guten Platz in der Meisterschaft erzielen, bin ich mehr als zufrieden."

Hamza Owega: ''Bisher kannte ich racing one nur aus der VLN oder von anderen Fahrern. Sie haben immer einen echt guten Job gemacht und waren sehr erfolgreich. Aber nicht zuletzt hat mich auch die gute Teamatmosphäre angesprochen und mir schlussendlich die Entscheidung leicht gemacht. Ich denke, dass wir auch mit Audi die beste Wahl getroffen haben. Der Audi R8 LMS GT4 ist eines der besten GT4 Modelle und zudem auch das schönste. Nach zwei Jahren Nordschliefe starte ich in diesem Jahr meine erste Saison im Sprintrennen. Das ist etwas neues für mich, aber ich werden mein bestes geben und es gibt sicherlich viel für mich zu lernen. Perfekt ist, dass ich mit Markus an den Start gehe. Er bringt einiges an Erfahrung im GT Sport mit, wovon ich sicherlich profitieren werden. Mein Ziel ist es mich stetig zu steigern und so viele Erfahrungen wie möglich zu sammeln.''

Driver Announcement for the GT4 European Series

After the news came out racing one will compete with the Audi R8 LMS GT4 in the European Series it's now time to reveal the first 2 Drivers for the Championship. Markus Lungstrass and Hamza Owega will defend the red colors of racing one. Markus is a driver with a lot of experience and history in Motorsport. He drove VLN, the 24h Nürburgring ten times and became double German Champion in the Alfa 147 Cup. He also has a lot of experience in Touring and GT-cars. Besides his racing he is test driver and coach of young talents in racing. Hamza drove the last 2 years in the VLN where he scored a lot of good results with consistent driving trough the long distance races.

Martin Kohlhaas: "With the line up of Markus and Hamza we have a perfect match for the PRO/AM championship. I know Markus for a long time and he is a very fast and smart driver. He already proved this over the last couple of years. Hamza is a very talented driver who also shown his potential last year on the Nordschleife. He learns very fast. I have a lot of con dence in both of them for a good season with success!''

Markus Lungstrass: ''My choice for racing one is simple, I know the team well and we have a long and fantastic history together, that ́s why it was my rst choice. I truly trust Martin and his Team. What they achieved the last couple of years is great and gives me the maximum motivation! The GT4 Series is for me the most important series besides the Blancpain. That's why I think now is the moment to enter this fantastic series. We race in a Audi because its known to build and create very good GT cars and the Customer Sports Program is one of the best. I'm really looking forward to drive with Hamza because he's a fast driver and did a really good job the last years on the Nordschleife. I'm going to try and enjoy every moment in the car and on the track. I'm sure we all are highly motivated. If we can nish with a good place in the PRO/AM I would be more than satis ed.

Hamza Owega: ''I know racing one already from the VLN series and also from other drivers. They do always a really good job and are very competitive. But also the atmosphere in the team is very nice, so it was an easy decision for me. I think the Audi R8 LMS GT4 is one of the best GT4 models out there and de nitely the best looking one. The European GT4 series is my rst season in sprint racing. After two seasons in VLN I wanted to see something new. I will give my best and I think that I can learn a lot in this series. It's very cool to drive together with a friend and on the other side with someone who has a lot of expierence in GT racing. My goal is to develop my skills and gain from his experience as much as possible.''


Erfolgreiche Sportler und deutscher Meister

Langenfeld, Dezember 2017

Der MSC-Langenfeld hat auch 2017 wieder tolle Erfolge
aufzuweisen. Überragend war auch dieses Jahr der Shooting Star Miroslaw Kravchenko (15) der im Internationalen Kartsport beim ADAC Nordrhein den 1.Platz belegt. Im Clubsport erreichte er trotz vieler Schwierigkeiten einen sehr guten 2.Platz. Auch Phil Hill (15) kann sich mit einem 3.Platz im Clubsport sehen lassen. Im Motorrad Strassensport erreichte Marlon Braune einen 5.Platz in der Endwertung. Der MSC-Langenfeld hat die größte Trialgruppe in NRW. Die Jugend wird dort dementsprechend gefördert und trägt Früchte, denn Sam (16) und Elena Weichbrodt (14) erreichten einen tollen 3. Und 4. Platz. Der 24 jährige Philipp Mackroth gewann die meisten DM Läufe und darf sich 2017 in seiner Spur Deutscher Trial Meister nennen. Seit Jahren sehr erfolgreich ist die Familie Menzel in Langenfeld unterwegs. Im Langstreckensport des ADAC Nordrhein belegte Christian Menzel einen hervorragenden 3.Platz für den MSC-Langenfeld. Viele andere Motorsportler kommen vom MSC und fahren national sowie international bei Veranstaltungen. Auch sie haben beachtliche Erfolge bei den sehr starken Serien erreicht.



Lutz hat uns bei vielen Kartveranstaltungen als rechte Hand des Doc's geholfen.

In Gedanken sind wir bei den trauernden Angehörigen.